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Nur echte Diversifikation schützt Ihr Anlageportfolio in Krisenzeiten

Lesedauer 5 Minuten

Diversifizieren ist nicht kompliziert, und doch machen es viele falsch. Mit teuren Folgen in Krisenzeiten.

Die(se) Statistik lügt nicht: Über die lange Frist rentieren Aktien besser als andere Anlageklassen. Im Langfristvergleich von über 100 Jahren warfen Aktien real pro Jahr ca. 3% mehr Rendite ab als Anleihen und sogar 6% mehr als Gold. Doch den Anlegerinnen oder Anlegern, deren Portfolio aufgrund der Corona-Krise grosse Wertverluste erlitt, ist dies gerade ein schwacher Trost.

Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass Aktienwerte tatsächlich schwanken, und dass die Wertverluste plötzlich und ohne Vorwarnung eintreffen, weil viele Investoren zur gleichen Zeit Liquidität benötigen, und Ihre Investments schlagartig auf den Markt werfen.

Bis zu diesem Zeitpunkt sind viele Anlegerinnen und Anleger überzeugt, ein gut diversifiziertes Anlageportfolio zu besitzen. Und beobachten dann mit Schrecken, dass alle ihre Anlagen gleichsam einer Lawine ins Rutschen geraten, statt sich gegenseitig zu stabilisieren. Die Diversifikation erweist sich als optische Täuschung. Neben Aktienanlagen befinden sich weitere risikoreiche Anlagen wie hochverzinsliche Unternehmensanleihen mit tiefer Bonität oder illiquide Anlagen wie Private Equity oder Hedge Funds im Depot. Im Marktcrash stellt sich aber heraus, dass diese Anlagen alle denselben Risikofaktoren unterliegen und daher nur ungenügend zur Diversifikation sprich Portfoliostabilisierung in Stresszeiten beitragen.

Es ist unbestritten: im heutigen Tiefzinsumfeld ist es eine Herausforderung, eine einigermassen attraktive Rendite zu erzielen und sich gleichzeitig gegen drastische Werteinbussen zu wappnen. Die Lösung für das vermeintliche Dilemma liegt in der «echten» Portfolio Diversifikation.

Es gibt Anlageklassen, die sich tatsächlich komplementieren: Aktien und hochwertige Staatsanleihen. Aktien sorgen als Renditetreiber in guten Zeiten für die notwendige Portfolioperformance. In schlechten Zeiten, wenn Aktien unter die Räder kommen, sind Staatsanleihen als sichere Häfen gesucht. Deren Preise steigen in der Folge und mildern den Kursverlust der Aktien im Portfolio ab.

Eine einfache Portfoliostruktur, bestehend aus liquiden Aktien und hochwertigen Obligationen, reicht, damit ein Portfolio gut diversifiziert ist. Verzichten kann man auf unnötig teure und intransparente Anlagekategorien, wie z.B. Hedge Funds oder hochverzinsliche Unternehmensanleihen, die keinen zusätzlichen Diversifikationsmehrwert bieten, sondern in der Krise die Verluste sogar noch verstärken.

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