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07. Februar 2023
10 Minuten

Géraldine Ruckstuhl auf dem Weg an die olympischen Spiele 2024

Wir freuen uns sehr, die Kooperation zwischen Géraldine Ruckstuhl und OLZ bekanntzugeben. Im Interview erzählt uns die Siebenkämpferin, wie sie sich auf die neue Saison und auf die olympischen Spiele in Paris vorbereitet und wie sie auch schwierigere Momente in ihrer Karriere bewältigt.

Bodenständig, natürlich, ehrgeizig. Fokussiert und pointiert. Explosiv, beweglich, leichtfüssig. Eine Siebenkämpferin mit starkem Willen zum Erfolg und gesundem Selbstvertrauen. Ihr nächstes grosses Ziel: Die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

Wir freuen uns sehr, mit Dir zusammenzuarbeiten und Dich in Deiner Karriere in den nächsten Jahren zu unterstützen. Das neue Jahr hat begonnen und Du befindest Dich bereits wieder mitten im Training. Arbeitest Du gerade auf ein spezifisches Ziel hin?

Im Jahr 2023 ist es das Ziel, viele Wettkämpfe zu bestreiten, sodass ich gute Wettkampferfahrungen mit meinem neuen Trainer sammeln kann. Ausserdem geht es darum, mich in der Weltrangliste gut zu platzieren, damit ich eine super Ausgangslage habe für die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024.

Wie sieht denn das Training von einer Mehrkämpferin genau aus?

Eine normale Trainingswoche besteht aus 9-10 Trainingseinheiten. Der Sonntag ist für mich immer der Ruhetag, um wieder Energie zu sammeln. Wir probieren in der Woche jede Disziplin mindestens einmal zu trainieren. Im Winter legen wir jeweils den Fokus auf die schwächeren Disziplinen, um einen Fortschritt zu erzielen. In der Wettkampfzeit probieren wir dann alles gleichmässig zu trainieren. Wir haben Disziplinentrainings, Krafteinheiten, Regenerationsmassnahmen und noch vieles mehr. Das Training als Siebenkämpferin ist sehr abwechslungsreich und es wird nie langweilig.

Wie lange dauert die Vorbereitung auf einen Grossevent wie die olympischen Spiele?

Wir planen immer im 4-Jahres Rhythmus. Die Vorbereitungen beginnen schon sehr früh. Bei mir ging es zum Beispiel nach einem Trainingsumfeldwechsel als Erstes um eine Auslegeordnung und ein Grundlagenjahr. Danach probiert man durch Wettkämpfe eine gewisse Routine mit der neuen Zusammenarbeit zwischen dem Trainer und der Athletin zu festigen. Das folgende Jahr geht es dann darum, die Leistungen abzurufen und das Maximum rauszuholen. 

Du konntest ja bereits einige Erfolge in Deiner Karriere feiern. Nebst der Auszeichnung zur besten Nachwuchsathletin im 2017 warst Du die Weltnummer 1 der U23 im Jahr 2019 und wurdest Europameisterin. Was geht jeweils in Dir vor, wenn Du am Start stehst, 60 Sekunden vor dem entscheidenden Wettkampf?

Meistens bin ich einfach sehr dankbar, dass ich am Start sein kann und realisiere dies. Ich probiere jeweils kurz davor die Stimmung aufzusaugen und diesen Adrenalinschub in Energie umzusetzen.

 

Im 2021 hast Du Dich für die olympischen Spiele in Tokyo qualifiziert. Konntest aber aufgrund einer Fussverletzung leider nicht daran teilnehmen. Wie gehst Du mit solchen Erfahrungen um?

In einer Sportlerkarriere gibt es immer Rückschläge. Es sind Erfahrungen, auf die man in der Zukunft zurückgreifen kann. Mein Motto ist hier: Man geht einen Schritt zurück, um zwei Schritte vorwärtszukommen. Als Sportlerin liebe ich Challenges, darum gibt man nach einem Rückschlag 110%, bis man wieder dort ist oder sogar noch besser als vorher. 

Nach Deiner Verletzung nahmst Du Dir eine Auszeit und hast beschlossen, Dein sportliches Umfeld komplett zu ändern – wie hat sich diese Änderung auf Dich ausgewirkt?

Als Sportlerin muss man ab und zu etwas Neues wagen, um belohnt zu werden und wieder einen Schritt weiterzukommen. Für mich war es die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Meine Leidenschaft zur Leichtathletik wurde wieder richtig geweckt. Veränderungen sind immer eine sehr grosse Chance, man muss nur den Mut haben sie zu wagen.

Was bei Deinen Wettkämpfen nie fehlt ist die Thermosflasche, eine Decke und Utensilien für den Speer. Auf was würdest Du im Leben generell nie verzichten?

Lebensfreude "pura vida". Auf meinen bisherigen Reisen ist mir dies immer wieder bewusst geworden. Die Freude an kleinen Dingen zu haben, glücklich zu sein und das zu machen, was einem gefällt.

Wir möchten Dich nicht länger von Deinem Training abhalten und kommen daher zum Schluss: Was für ein Ereignis steht als nächstes bei Dir an?

Der erste grosse Siebenkampf steht Ende April in Italien am Gardasee auf dem Programm. Wir arbeiten aktuell dorthin und sind für einen kleinen Ausflug an Wettkämpfen in der Hallensaison am Start. Wettkampfpraxis sammeln, sodass ich anfangs Saison voll angreifen kann.

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