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Aktien

Stabileres Portfolio und langfristige Mehrrendite

Als institutioneller Anleger stehen sie im Spannungsfeld zwischen beschränktem Risikobudget und Renditedruck. Um ihre Zielrendite zu erreichen, müssten Sie höhere Risiken eingehen. Wir bieten Ihnen eine smarte Anlagelösung: Mit unserer nachhaltigen und risikobasierten Portfoliooptimierung (Minimum Risiko) verschaffen Sie sich Freiheitsgrade und Handlungsoptionen:

  • Risikoreduktion bei gleicher Aktienquote
  • Höhere Aktienquote bei gleichem Risiko und dadurch eine höhere Rendite

Standard Aktienindizes sind nicht effizient

Standardindizes gewichten Aktien nach der Grösse (Marktkapitalisierung). Die Finanzmarktforschung bestätigt, dass diese Indizes kein optimales Verhältnis von Rendite zu Risiko (Sharpe Ratio) aufweisen. Die Portfolios können besser zusammengesetzt werden.

Die OLZ Portfoliooptimierung löst dieses Problem

Wir prognostizieren innerhalb eines Aktienuniversums die Risikoeigenschaften für jede einzelne Aktie und leiten daraus ein optimal zusammengesetztes Portfolio ab. Unser Zielportfolio ist das Portfolio mit dem geringsten Risiko oder etwas technischer: «das ex-ante Minimum-Varianz-Portfolio».

Stabileres Portfolio: Die risikobasierte Portfoliooptimierung führt dank verbesserter Diversifikation zu mehr Sicherheit, die sich in einem tieferen Risiko und geringeren Maximalverlusten manifestiert.

Langfristige Mehrrendite gegenüber Marktdurchschnitt: Das Minimum-Varianz-Portfolio schöpft auf optimale Weise die Low-Volatility-Prämie ab. Diese ergibt sich aus der empirisch belegten Tatsache, dass Aktien mit tiefer Kursschwankung langfristig eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. Diese Prämie ist nicht neu, sondern lässt sich seit mehreren Jahrzehnten nachweisen.

Nachhaltig Anlegen mit ESG-Integration

OLZ berücksichtigt im Anlageprozess auch ökologische, soziale und ethische Kriterien (engl. ESG für Environmental, Social, Governance).

Unternehmen, die zentrale Nachhaltigkeitskriterien nicht erfüllen, werden aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen (ESG-Ausschlusskriterien):

  • Ausschlussempfehlungen des Schweizer Vereins für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen (SVVK-ASIR)
  • Unternehmen, welche die UN Global Compact Kriterien nicht erfüllen
  • Unternehmen mit dem tiefsten Nachhaltigkeitsrating
  • Unternehmen, die in eine gravierende Kontroverse involviert sind

Besonders nachhaltige Unternehmen werden in der OLZ Portfoliooptimierung bevorzugt und stärker gewichtet (ESG-Integration nach Best-in-Class).

Für unseren Anlageprozess berücksichtigen wir die Auswertungen des MSCI ESG-Research, einem international führenden Anbieter von Forschung und Analyse im Nachhaltigkeitsbereich.

Systematischer Anlageprozess

Bei der Portfoliokonstruktion folgen wir systematisch einem 3-stufigen Anlageprozess ohne diskretionären Spielraum für das Portfoliomanagement.

Portfolioeigenschaften – nachvollziehbar und berechenbar

Die systematische OLZ Portfoliooptimierung führt zu einer Reduktion der Volatilität und der Maximalverluste. Während in negativen und volatilen Marktphasen mit einer Outperformance gerechnet werden kann, führt die defensive Ausrichtung des Portfolios in stark positiven, von tiefer Volatilität geprägten Märkten meistens zu einer Underperformance. In seitwärts tendierenden und leicht positiven Märkten liegen die OLZ-Strategien tendenziell über der Benchmark.

Wie kann ich bei OLZ investieren?

Unsere Aktienstrategie ist für verschiedene Aktienmärkte und Regionen als Fonds verfügbar. Nach Absprache können im Rahmen von Direktmandaten kundenspezifische Zielvorgaben und Restriktionen (Anlageuniversum, Tracking Error, spezifische Nachhaltigkeitskriterien, Maximalgewichte, etc.) im Anlageprozess berücksichtigt werden.

Häufige Fragen

Worin liegt der Unterschied zum MSCI Minimum Volatility Index?

OLZ hat in der Optimierung des Portfolios viel mehr Freiheitsgrade als der MSCI Minimum Volatility Index. Während dieser enge Bandbreiten von +/-5% für Abweichungen zum Benchmark einhalten muss, hat OLZ deutlich mehr Spielraum in der Portfoliooptimierung. Die Bandbreite für Länder- und Sektor-Abweichungen geht von 0% bis +10%-Punkte relativ zum Benchmark. Dadurch kann OLZ die Vorteile der Minimum-Varianz-Optimierung mit hohen Freiheitsgraden und bestmöglicher Liquidität ausschöpfen.

Wie kann die Low-Volatility-Faktorprämie erklärt werden?

Die Low-Volatility-Prämie (Mehrrendite von Aktien mit tiefer Volatilität) kann seit über 80 Jahren am Markt beobachtet werden. Diese Marktanomalie existiert, da die grosse Mehrheit der Anleger am Benchmark orientiert investiert. Das marktkapitalgewichtete Indexieren erfreut sich als «Standardverhalten» hoher Beliebtheit, obwohl der Marktindex lediglich den Durchschnitt wiederspiegelt und kein Risiko-Rendite effizientes Portfolio ist. Indexnahes Investieren minimiert den Tracking Error. Aktive Manager weichen tendenziell nur vom Benchmark ab, wenn die Belohnung (erwartete Rendite) deutlich höher ist. Deshalb werden Titel mit hohem Risiko – «High Beta Stocks» - bevorzugt (übergewichtet) und Titel mit tiefer Volatilität vernachlässigt (untergewichtet). Dadurch sinken die Preise der Low-Volatility-Titel und steigen deren erwartete Renditen, was zur Low-Volatility-Prämie beiträgt. Der Trend zur passiven Umsetzung des marktkapitalgewichteten Index hat die Low-Volatility-Prämie in den letzten Jahren sogar noch verstärkt.

Kann ein Minimum-Varianz-Portfolio mit «Value» charakterisiert werden?

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass ein Minimum-Varianz-Portfolio nicht mit dem Value Faktor korreliert. Low-Volatility und Value sind zwei komplementäre Faktorprämien. Die beiden Anlagestile können kombiniert werden und liefern langfristig eine robuste Mehrrendite (Alpha) im Vergleich zum marktkapitalgewichteten Index.

Wird die Low-Volatility-Prämie bestehen bleiben?

Strukturen und Prozesse bei institutionellen Investoren erlauben meist nur langsame Veränderungen. Es braucht vertieftes Wissen, eine starke Governance und Mut, nicht mit der «Herde» zu gehen und vom «Standardverhalten» abzuweichen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass immer mehr Investoren - sowohl Institutionelle als auch Privatanleger - gemäss Standardindex bzw. Durchschnittsportfolio anlegen. Das «Standardverhalten» der Mehrheit – das Nachbilden des marktkapitalgewichteten Index - führt kaum dazu, dass die Low-Volatility-Prämie verschwindet.

Was, wenn alle Investoren ins Minimum-Varianz-Portfolio investieren?

Wenn alle Investoren ins gleiche Minimum-Varianz-Portfolio investieren, würde die Mehrrendite (Low-Volatility-Prämie) verschwinden. Das Portfolio wäre aber trotzdem effizienter zusammengesetzt und besser diversifiziert als der marktkapitalgewichtete Index. Bei gleicher Renditeerwartung würde der Anleger, der in ein Minimum-Varianz-Portfolio investiert, von einer deutlich tieferen Volatilität und geringeren Verlusten bei Marktkorrekturen profitieren verglichen mit dem Standardindex.

Führt ein Minimum-Varianz-Portfolio nicht zu Extremlösungen?

Bei der Optimierung werden maximale Gewichte für einzelne Titel, Länder und Sektoren – sogenannte Restriktionen - berücksichtigt. Dadurch werden Konzentrationen verhindert. Die OLZ Minimum-Varianz-Portfolios haben im Vergleich zu Standard Minimum-Varianz-Indizes (Bsp. MSCI Minimum-Volatility-Index) deutlich mehr Freiheitsgrade. OLZ kennt beispielsweise keine Minimalgewichte.

Führt die Integration von Nachhaltigkeit zu einer tieferen Rendite?

Nein, nicht bei einem OLZ Minimum-Varianz-Portfolio. Die Rendite-Risiko-Eigenschaften unserer Strategien werden durch die Integration von Nachhaltigkeitskriterien im Anlageprozess nicht beeinträchtigt. Nachhaltigkeit lässt sich besonders gut mit einem risikobasierten Anlageansatz wie OLZ Minimum Risiko umsetzen: Weder führt es zu einer Renditeeinbusse, noch verwässert sich dadurch der Anlageansatz, solange das Anlageuniversum genügend gross bleibt. Des Weiteren werden Firmen, deren Aktienpreise wenig schwanken, häufig auch umsichtig geführt. Kurzum: OLZ Minimum Risiko und Nachhaltigkeit harmonisieren bestens zusammen.

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