Obligationen

Hohe Qualität und Diversifikation der Zinsrisiken

Wozu dienen ihre Obligationen? Gehen Sie zunehmend Kompromisse bezüglich Schuldnerqualität, Laufzeiten und Handelbarkeit ein, um zu versuchen, eine «Extrarendite» zu erzielen oder eine negative Rendite auf Verfall zu vermeiden? Der Nutzen von Obligationen geht in eine andere Richtung. Wir setzen auf erstklassige Schuldner und eine risikobasierte Portfoliooptimierung.


Die Beimischung erstklassiger Staatsanleihen mit geringen Korrelationen zu Aktien führt zu einem robusteren Gesamtportfolio. Die Wertschwankungen (Volatilität) und maximalen Verluste (Maximum Drawdown) werden deutlich reduziert.

Standard Obligationenindizes sind nicht effizient

Standardindizes gewichten Obligationen nach der Verschuldung (Emissionsvolumen). Je stärker ein Emittent verschuldet ist, desto grösser ist sein Gewicht im Index. Beim Indexieren werden die grössten Schuldner belohnt, was zu einer suboptimalen Kapitalallokation und Zusammensetzung der Portfolios führt.

Die OLZ Portfoliooptimierung löst dieses Problem

Die OLZ Portfoliooptimierung berücksichtigt alle relevanten Risikofaktoren. Der Fokus auf beste Bonitäten und höchste Liquidität minimiert die Kredit- und Liquiditätsrisiken. Die risikobasierte Optimierung führt zu einer optimierten Gewichtung und Diversifikation der Zinsrisiken. Die Fremdwährungsrisiken werden praktisch vollständig abgesichert.

Klarer Fokus auf Qualität: Mit unserer risikobasierten Portfoliooptimierung setzen wir einen klaren Fokus auf erstklassige Obligationen mit geringen Kreditrisiken, mit hoher Liquidität und mit optimalen Korrelationseigenschaften zum Gesamtportfolio.

Systematische Diversifikation: Wir prognostizieren für acht Zinsräume die Risikoeigenschaften und leiten daraus ein optimal diversifiziertes Portfolio ab.

Systematischer Anlageprozess

Bei der Portfoliokonstruktion folgen wir systematisch einem 3-stufigen Anlageprozess ohne diskretionären Spielraum für das Portfoliomanagement.

Wieso «nur» Staatsanleihen?

Ein optimiertes Portfolio mit qualitativ hochrangigen Staatsanleihen birgt zwar nur geringe Risiken, liefert aber momentan auch eine tiefe oder je nach Zinsumfeld gar negative Rendite. Isoliert betrachtet, erscheint diese Anlageklasse eher unattraktiv. Die Beimischung zu einem Gesamtportfolio macht aus Risikoüberlegungen jedoch durchaus Sinn.

Der Airbag in ihrem Portfolio
  • Langfristig bieten Aktien eine Mehrrendite gegenüber Anleihen (sog. Aktienrisikoprämie). Der Anleger ist demnach gut beraten, sein Risikobudget statt für schlechter diversifizierbare Kreditrisiken, in erster Linie für Aktienrisiken zu nutzen. Der Obligationenteil des Portfolios sollte entsprechend möglichst sicher angelegt werden.
  • Erstklassige Staatsanleihen weisen ein hohes Diversifikationspotenzial zu Aktien auf. Während andere Anlageklassen, die häufig als vermeintlich diversifizierende Anlagen beigemischt werden, in Krisenzeiten stärker als erwartet mit den Aktienmärkten korrelieren, können erstklassige Staatsanleihen ihre negative Korrelation aufrechterhalten.

Wie kann ich bei OLZ investieren?

Unsere globale Obligationenstrategie mit Fokus auf erstklassige Staatsanleihen ist als Fonds mit längeren Laufzeiten und als Fonds mit mittleren Laufzeiten verfügbar. Nach Absprache können im Rahmen von Direktmandaten kundenspezifische Zielvorgaben und Restriktionen (Anlageuniversum, Duration, spezifische Nachhaltigkeitskriterien, Maximalgewichte, etc.) in den Anlageprozess integriert werden.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Optimierung bei Obligationen CHF?

Eine Minimum-Varianz-Optimierung ist bei Obligationen CHF wegen der eingeschränkten Liquidität und der Heterogenität des Universums nicht möglich. OLZ hat sich deshalb für eine semi-passive Bewirtschaftung und Zusammenarbeit mit einem externen Spezialisten für CHF-Obligationen entschieden. Manager ist die Loyal Finance AG in Zürich.

Vorteile:

  • Ziel-Duration: 5 Jahre mit Bandbreite +/- 1 Jahr
  • Systematische Verbesserung der Portfoliostruktur bezogen auf Segmente, Bonitäten und Laufzeiten im Vergleich zum Swiss Bond Index
  • Selektion der Obligationen nach Value-Kriterien
  • Buy-and-Hold-Strategie, um die Kosten tief zu halten.